Landesverbands VI Bayern

Kleine Landesversammlung des VBB-Landesverbands VI Bayern

Am 19. und 20. Juni 2026 führte der VBB-Landesverband VI – Bayern – eine sogenannte kleine Landesversammlung durch. Hierbei handelt es sich um eine, um die Vorsitzenden der Standortgruppen des LV – sofern diese nicht bereits im Landesvorstand vertreten sind – erweiterte, Landesvorstandssitzung. Ziel dieser Veranstaltung war es, wieder einmal den gleichzeitigen persönlichen Kontakt mit allen StOGr’en aufzunehmen, da die letzte Landesversammlung bereits im Juni 2024 stattfand. So waren auch der größte Teil der StOGr’en vertreten. Lediglich Hof, Greding, Memmingen und Erding hatten niemanden entsendet.

 

Die Veranstaltung fand im Tagungsraum der kurfürstlichen Reitschule (VHS) in Ingolstadt statt. Nach dem Eintreffen der Teilnehmer/innen und der Abhandlung organisatorischer Dinge, begrüßte der Landesvorsitzende Lothar Breunig die Angereisten. Sodann legte er seinen Rechenschaftsbericht ab. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt hier gewöhnlich bei den Besuchen von Mitgliederversammlungen, Personalversammlungen, der Bestellung und Verteilung von Kalendern und anderen Werbemitteln sowie der Abfassung und Verteilung von Informationen des VBB und unseres Dachverbandes, dem dbb und tarifunion.

Im Anschluss folgten Informationen z.B. aus den letzten Bundesvorstandssitzungen, die den Landesverband und die Standortgruppen betreffen. Aber auch die Standortgruppen kamen zu Wort. So folgte eine ausgiebige Diskussionsrunde. Der Landesvorsitzende schloss diese mit dem Appell, Mitgliedernachwuchswerbung zu betreiben, da die Angriffe vor allem auf die Grundsätze des Berufsbeamtentums in letzter Zeit immer lauter und prominenter wurden. Und somit sei es sehr wichtig, dass sich möglichst alle zivilen Beschäftigten der Bundeswehr organisieren. Der Umstand, dass im Moment grundsätzlich alles recht positiv erscheint und somit viele meinen, Gewerkschaften und Verbände seien nicht nötig, kann sich schnell wenden.

Am Nachmittag freute es uns sehr, dann auch unsere Bundesvorsitzende Imke v. Bornstaedt-Küpper begrüßen zu dürfen. Auch sie berichtete über aktuelle Themen, wie z.B. dem Referentenentwurf über die amtsangemessene Alimentation der Bundesbeamtinnen und Beamten, der von allen Gewerkschaften und Verbänden – so auch von unserem – ausgiebig kommentiert wurde. Aber auch die neue Bundeslaufbahnverordnung, die nun u.a. ermöglicht, das Meister und Techniker einen Sonderzugang zum gehobenen technischen Verwaltungsdienst erhalten. Leider sind die Durchführungsbestimmungen für unser Ressort noch immer nicht veröffentlicht. Nichts destotrotz sollten die Dienststellen schon jetzt versuchen, entsprechende Dienstposten der Eingangsämter des gtVD für diesen Personenkreis zu identifizieren und ggf. auch bereits so ausschreiben zu lassen. Der Verband wird diese Thematik genau verfolgen. Ebenso sprach sie den bevorstehenden Aufwuchs der Bundeswehr an. Dieser wird auch nicht unerhebliche Auswirkungen auf den zivilen Personalkörper der Bw haben. Bereits jetzt seien zusätzliche Dienstposten in den BwDLZ‘en eingerichtet und auch die neuen Musterungszentren wurden ausgeplant. 

Auch im Anschluss an die ausgiebigen Informationen unserer Bundesvorsitzenden folgte eine Diskussionsrunde und Kollegin v. Bornstaedt-Küpper nahm einige Fragen und Anregungen von der Basis mit.

Am Abend folgte ein gemeinsames Abendessen im Hotel Restaurant „Zum Anker“ in Ingolstadt, wo die über Nacht bleibenden Delegierten auch untergebracht waren. Auch hier führte man anregende Gespräche und Diskussionen.

Der Samstag war der Kultur der Stadt Ingolstadt gewidmet. So konnten sich die verblieben Delegierten in zwei interessanten Stadtführungen über die Geschichte in und um Ingolstadt informieren. 

Als Resümee konnte gezogen werden, dass es eine sehr nützliche und interessante Veranstaltung war, die ggf. nochmals in der Zeit vor der nächsten Landesversammlung in 2029 durchgeführt werden sollte. Vor allem auch im Hinblick auf den Aufwuchs der Bundeswehr und somit auch der erforderlichen Stärkung und ggf. sogar Neugründung von Standortgruppen.