dbb frauen newsletter Nr. 39/2026

Debatte um abschlagsfreie Rente - Keine Rentenreform auf Kosten der Pflegenden

Die Union diskutiert, die abschlagsfreie Altersrente nach 45 Versicherungsjahren beizubehalten und dafür Erziehungs- und Pflegezeiten weniger zu berücksichtigen.

(c) VBB/ KI

„Das ist der falsche Weg“, stellte Milanie Kreutz, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung und stv. dbb-Bundesvorsitzende, am 20. Oktober 2026 klar. „Die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren ist sinnvoll, solange Pflegezeiten darin zur Geltung kommen. Pflegearbeit ist nun mal Arbeit, wenn auch unbezahlt.“ Es entstehe zunehmend der Eindruck, dass Frauen und Kinder an politischer Bedeutung und Stimme verlieren. „Dem stellen wir uns als dbb frauen entschieden entgegen.“ Welches Gewicht das Thema hat, hatte der vergangene dbb bundesfrauenkongress gezeigt, auf dem zahlreiche Anträge zur Anerkennung unbezahlter Care-Arbeit eingegangen waren. 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: Abschlagsfreie Rente: Pflegezeiten dürfen nicht abgewertet werden | dbb-frauen.de