02. Juli 2026

Landesverband VI

Tagung der Seniorenvertreter

Es war wieder einmal soweit und so reisten am Sonntag, dem 14.Juni 2026, Seniorenvertreter der Standort-gruppen aus Bayern nach Ingolstadt und trafen sich im Hotel Anker.

Nach dem sonntäglichen Abendessen saß man in gemütlicher Runde an einem schönen Sommerabend im Biergarten des Hotel Anker zusammen. Einige kannten sich bereits und neue Vertreter kamen hinzu. Man unterhielt sich angeregt und lernte sich näher kennen. Es entwickelte sich ein angenehmes und entspanntes Klima, in dem man sich ausgezeichnet austauschen konnte.

Außerdem fieberte man an diesem Abend auch dem ersten Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Houston/USA entgegen, welches Deutschland gegen Curacao mit 7:1 gewann.

Am nächsten Tag eröffnete Mario Holzer, Beisitzer der Senioren im Vorstand des VBB-Landesverband Bayern (VI), die Tagung. Er begrüßte recht herzlich den VBB-Bundesseniorenvertreter Peter Balmes. Dieser hielt im Anschluss einen interessanten Vortrag zu verschiedenen Seniorenthemen. Insbesondere erinnerte er daran, mit Hilfe des VBB Vorsorgeordners nicht nur für sich selbst wichtige Unterlagen, sondern insbesondere auch für die Angehörigen Vollmachten schnell griffbereit zu haben, um für den Notfall bestens gerüstet zu sein.

Mario Holzer begrüßte im Anschluss Kriminal Hauptkommissar Plank vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Herr KHK Plank referierte über Themen aus dem Bereich „Sicher im Alter/im Alltag“

Immer wieder werden z. B. gerade ältere Menschen Opfer von Trickdiebstählen oder Betrügereien. Rücksichtslose Täter nutzen gezielt das Vertrauen oder die Hilfsbereitschaft von Seniorinnen und Senioren aus.

Beim Trick „falscherPolizist“ wird das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei massiv missbraucht. Hier werden die Geschädigten, unter Vorspielen falscher Tatsachen, dazu gebracht hohe Geldsummen an die falschen Polizisten zu übergeben. Angeblich drohe ein Wohnungseinbruch, bzw. Überfall, daher werde die Polizei das Geld bis zum Abschluss der Ermittlungen sicher verwahren. Bei diesem Trick werden durchaus fünf- bis sechsstellige Summen an die Täter übergeben.

Beim sogenannten „Enkeltrick“ werden ältere Menschen durch die Vorspiegelung des Täters, der sich als Enkel, Neffe oder sonstiger Verwandter ausgibt, veranlasst, große Geldsummen bei ihrer Bank abzuheben und auszuhändigen. Aber auch durch angebliche Handwerker, die den Zugang zu Wohnungen älterer Menschen durch erfundene Geschichten erlangen und anschließend mitunter hohe Geldbeträge entwenden, werden die Seniorinnen und Senioren geschädigt.

In diesem Deliktsbereich gibt es eine hohe Dunkelziffer, da sich ältere Menschen vielfach schämen, dass sie „übers Ohr gehauen“ wurden und sich deswegen nicht an die Polizei oder ihre Angehörigen wenden. Bei den Ermittlungen sind die Beamten aber auf zeitnahe Hinweise angewiesen, da es sich oft um reisende Tätergruppen handelt.

Es gab im Verlauf und der anschließenden Diskussion noch viele weitere interessante Informationen und wertvolle Verhaltenstipps.

Mario Holzer dankte Herrn KHK Plank recht herzlich für seinen hochinteressanten Vortrag und verabschiedete ihn.

Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer noch Kritik und Wünsche äußern. Es war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung, und alle Anwesenden freuen sich bereits auf die nächste Tagung in 2027.